Verloren, vergessen, aus dem Sinn?
 

 

 

 

 

 

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Der Tod hat leider immer etwas Unausweichliches, nämlich die Tatsache, dass der Verstorbene nicht mehr sichtbar ist, wir seine Nähe nicht mehr fühlen können. Dieser Umstand zieht viele Hinterbliebene in ein tiefes Loch der Trauer, der Verzweiflung, der Ratlosigkeit, was denn nun wirklich nach dem Tode geschieht. Die Kirchen verkünden eine ewige Ruhe in der Zuversicht, einer Auferstehung am Jüngsten Tage. Wann immer das auch sein mag.
Diesem Umstand ist es zu verdanken, dass sich viele Gläubige abwenden, weil sie nicht die Antworten finden, die ihnen im Alltagsleben wirklich Kraft geben. Wer hat schon die Wahrheit auf einem Silbertablett? Sicherlich auch nicht die vielen esoterischen Gruppierungen, für die, der Alleingelassene ein gefundenes Opfer ist.
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Sind wir nach dem Tode wirklich verloren, vergessen und für unseren Nächsten nur noch Vergangenheit? Oder sollten wir uns schon zu Lebzeiten "orientieren" und die Möglichkeit einer Weiterexistenz im Jenseits oder im Geistigen Reich, wie immer wir diesen Ort auch beschreiben möchten, in Erwägung ziehen? Was genau geschieht mit den Toten, wenn sie sterben? Gehen sie wirklich in den von den Kirchen beschriebenen Himmel? Oder werden sie/wir ausgelöscht, für immer nach dem Motto "Nach dem Tode ist es aus"?
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Zahlreiche vergessene Gräber deuten darauf hin, dass die Toten nach einer gewissen Zeit der Trauer, vergessen werden. Gräber gammeln vor sich hin und dokumentieren die Vergänglichkeit unserer irdischen Existenz. Setzen wir einmal voraus, es gibt ein Leben nach dem Tod, was würden unsere Verstorbenen wohl zu solch einer Vorgehensweise sagen? Oder interessiert es die Verstorbenen überhaupt nicht mehr, was mit ihren ehemals so teuer gepflegten Gräbern passiert? Wie oft musste ich schon selber schmunzeln, wenn sich Friedhofbesucher kopfschüttelnd über Gräber unterhielten, die noch vor geraumer Zeit Prunkstätten für die Ewigkeit sein sollten, aber jetzt nur noch der Vergänglichkeit Preis gegeben sind.
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Ich bin mir sicher, dass die Verstorbenen sehr wohl mitbekommen, was mit ihren letzten Ruhestätten geschieht. Sicher bin ich mir aber auch, dass es ihnen völlig egal ist, ob sich auf ihrem Grab Blumen und Gestecke von etlichen Euros befinden oder ob das Grab schlicht gehalten, gepflegt ist. Leider wird aber auch auf der anderen Seite der Totenkult völlig überzogen und wie erwähnt, Gräber zu teuren Kultstätten aufgebaut. Dieser Kult zwingt den Menschen zu einer völlig falschen Denkweise, denn den Toten interessiert sein irdisches Grab nur noch in soweit, wie das Haar, das wir beim Friseur gelassen haben. (Zitat Psychowissenschaften)

Für den Menschen ist der Tod nun mal eine Hemmschwelle, weil ein Weiterleben nach dem Tode bis heute noch nicht wissenschaftlich bewiesen ist. Durch diesen Umstand und durch kirchliche Dogmen, ist der Mensch in Sachen "Tod" auf einer Entwicklungsstufe, die dem Urmenschen gleicht. Oder HALT, vielleicht wussten unsere Vorfahren schon intuitiv, dass das Leben nach dem Tode nicht mit einer ewigen Ruhe endet, sondern in superlativer Form weitergeht?
Aus dieser falschen Sichtsweise heraus, wird es vielen Seelen nach ihrem Übergang schwerer gemacht, als es ihnen lieb sein mag.
Hinzu kommt, dass eine übergroße Trauer und ich meine bewusst übergroße Trauer, es dem Hinterbliebenen fast unmöglich macht den Tod und sein eigenes Sterben, richtig zu verarbeiten. Natürlich ist es ein gefühlsmäßiger und wichtiger Prozess, wenn nach einem Tod getrauert wird. Dieser Trauervorgang gehört dazu, den Tod und den Verlust eines lieben Menschen zu akzeptieren.

Doch in der Regel ist es so, dass die Trauer keinen klaren Gedanken mehr zulässt und der Tod, als ein unausweichliches Schicksal, "des sich nie mehr Wiedersehens" als Tatsache, im Trauernden verankert. Dass dem nicht so ist und es dafür auch schon zahlreiche Beweise gibt, wird als Humbug und Scharlatanerie bezeichnet. Es ist ja auch so schön, des Rest seines Lebens in unsäglicher Trauer und Verzweiflung zu verbringen, anstatt sich auch einmal anderen Sichtweisen über das Leben und Tod zu öffnen.
Dabei kann ein Toter dem Lebenden viel, viel näher sein, als er es jemals zu Lebzeiten auf der Erde war!!

Friedhöfe, sind für mich so unnötig wie ein Kropf, jedoch für viele andere Menschen ein Zufluchtsort, wo sie meinen, ihren Liebsten ganz nahe zu sein. Es stellt sich nun die Frage, wieso so viele Menschen unwissend durchs Leben ziehen und nicht bereit sind der Wahrheit auch nur ein Stück entgegen zu gehen. Für viele sind Jenseitskontakte oder auch die Reinkarnationstherapie Humbug und dummes Zeug, könnten sie doch viel Licht ins Dunkel von Trauer und Leid bringen. Trotzdem, trotz aller Kritik, kann ich doch immer öfter feststellen, dass es in der letzten Zeit immer mehr Berichterstattungen in den Medien gibt, wo Menschen von ihren Erfahrungen aus vorherigen Leben berichten.

/photocase314871952_memento_mori. Grausige Überreste des Todes zeigen immer wieder, dass wir uns vor dem Tod fürchten müssen, dass der Tod etwas hat, vor dem wir uns ängstigen müssen. Doch ist der Tod so wie er hier im Bild dargestellt ist oder müssen wir uns gar nicht fürchten? Vielleicht sind aus Furcht vor dem Tode so viele Grabstätten Zeugen einer Denkweise, dass man den Tod am liebsten beiseite schiebt. Doch ernsthaft, was ist die Wahrheit? Wie können wir Beweise schaffen, die uns klipp und klar belegen, dass der Tod nicht das Ende beinhaltet, für das wir es halten? Darüber hinaus frage ich mich, was hindert den Menschen daran umzudenken, neue Wege zu gehen und nicht den Weg, nicht endender Trauer durchschreiten zu müssen? Vielleicht ist es aber auch so gedacht, dass wir nie hundert Prozentig hinter die Geheimnisse von Leben und Tod kommen sollen. Und wenn ja, warum ist das so?
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Wenn es hier auf der Erde vergessene Tote gibt und davon geben viele Grabstätten Zeugnis wieder, so sind diese Seelen doch in der Geistigen Welt nicht vergessen. Durch unsere zahlreichen Inkarnationen auf dieser Erde dürfen wir immer wieder neue Erfahrungen machen, die es uns möglich machen, bewusster und freier durchs Leben zu gehen. Demnanch haben Totenkult und übertriebene Grabpflege nur den einzigen Sinn, den ortsansässigen Gärtner zum reichen Mann zu machen. Welch grandiose Vorstellung ist es, wenn ich mir vorstelle, wie superlativ das Leben nach dem Tode sein mag, wenn die Seele nicht mehr in der Zwangsjacke Körper verweilen muss. Ich wette darauf, dass keine Seele, die ihren Tod richtig realisiert hat, auch nur einen Gedanken an sein irdisches Grab verschwendet.

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Da es eine große Anzahl von Menschen gibt, die bedingt durch psychische Probleme aus gelebten Leben, dem Lebensmut verloren haben, kann gerade eine Reinkarnationstherapie sinnvoll sein. Hier kann unter Umständen genau rekonstruiert werden, warum und weshalb Probleme so tiefgreifend sind. Diese Probleme, bedingt durch karmische Einflüsse, sozusagen von einer anderen Seite aus zu betrachten, um somit Heilungen zu erlangen, macht eine Reinkarnationstherapie sinnvoll.
Buch Dying Right von A. Bittner

Der Psychotherapeut & Reinkarnationstherapeut Andreas Bittner, hat in seinem Buch Dying-Right "Sterben-aber richtig!" zahlreiche Rückführungen aufgeführt, die beweisen können, dass der Mensch tatsächlich mehrere, wenn nicht sogar viele Leben erleben muss, um seinen Lebenssinn zu finden. Da wir von Gott niemals vergessen werden, gibt er uns immer wieder eine neue Chance, in einem neuen Körper. Der Sinn des Lebens ist für mich, dass jeder Mensch wieder zu Gott zurückfindet und dieser Weg ist gespickt mit vielen Stolpersteinen, die einem manchmal schwer zu schaffen machen können. A. Bittner führt in seinem Buch detailliert auf, wie die Seele beim Tode den Körper verlässt und welche Empfindungen sie nach ihrem Austritt hat. Es werden Krankheiten, karmische Konsequenzen aus Selbstmord, der plötzliche Tod im Schlaf, bei Mord, bei der Arbeit, bei Unfällen oder Hinrichtungen beschrieben. Bei den angeführten Rückführungen, die im Buch beschrieben sind, kann der Leser im Stil eines Protokolles sehr genau mitempfinden, wie der hypnotisierte Klient seinen eigenen Tod erlebte und an welche Leben er sich erinnern konnte. Den Leitspruch für dieses Buch möchte ich hier gerne wiedergeben. Trotz alledem, lässt das Buch auch nicht die zum Thema gehörende Heiterkeit vermisssen, wenn verschiedene kuriose Tode zum schmunzeln anregen.

Lesen Sie dieses Buch mit Verstand, aber verinnerlichen Sie es mit dem Herzen.

Homepage von A. Bittner

In einem e-mail Wechsel mit dem Autor A. Bittner, bat ich ihn um seine Sicht der Dinge, die eine Rückführung betrifft. In den Psychowissenschaften steht geschrieben, dass Gott es für den Menschen so eingerichtet hat, dass er sich unter normalen Umständen nicht an ein gelebtes Leben erinnern kann, um sein jetziges Leben ohne jegliche Vorbelastung leben zu können. Folglich beachten wir nicht den Willen Gottes, wenn wir trotzdem eine Rückführung anstreben? Meiner Ansicht nach kann aber gerade eine solche Rückführung beim Klienten, psychische Probleme lösen.

 

Mit Erlaubnis des Autors des Buches Dying-Right, veröffentliche ich hier seine Sicht der Dinge zum Thema "Reinkarnationstherapie"

Die Unvoreingenommenheit von den Altlasten früherer Inkarnationen befreit zu werden ist meiner Erfahrung nach schon sehr wertvoll und im Grunde auch so gewollt. Ich denke das der Prozess das Seelenbewusstsein praktisch auf Eis zu legen jedoch enormen komplizierten Vorgängen unterliegt, und das es dadurch auch zu Fehlern kommen kann. Das ist häufig bei unter Albträumen leidenden Kindern der Fall, wie im Buch bereits erwähnt. Ich neige jedoch mittlerweile auch zu der These, dass einige dieser unvollständigen Löschungen notwendig sind, und zwar um einen gewissen Level von bereits gemachten Erfahrungen schneller wieder zu erreichen, um so einer "seelischen Stagnation" vorzubeugen. Die im aktuellen Leben so wieder ins Bewusstsein getretenen früheren Erfahrungen werden von den Menschen in aller Regel sehr schnell positiv umgesetzt, sodass der Blick nach vorn lohnender wird, als der ständige Blick in die Vergangenheit. Menschen neigen dazu gern im Kreis zu laufen, ohne einmal stehen zu bleiben und sich eine gewisse Klarheit zu verschaffen und das aus den unterschiedlichsten Motiven. Die Reinkarnationstherapie bietet in diesem Zusammenhang übrigens auch nur eine, wenn auch klare, aber bei weitem nicht die einzige Möglichkeit an, Menschen auf ihrem Weg weiterzubringen. Für die einen sind es Astrologen, für die anderen wiederum vielleicht Wahrsager, die Wege sind da ja sehr vielfältig gesteckt. Ich würde auch nicht unbedingt von einer durch eine Reinkarnationstherapie ausgelösten Heilung sprechen, eher von dem Versuch eine Heilung einzuleiten. Die eigentliche Arbeit beginnt erst nach dem Erkenntnisprozess, in der jeder meiner Klienten die Erfahrungen auch ins tägliche Leben integrieren muss. Deshalb sind psychische Probleme, ausgelöst durch die Erfahrungen früherer Leben, mitunter auch ein Schritt der menschlichen Weiterentwicklung, der auch so gewollt sein kann. Es ist übrigens sehr interessant das in den Reinkarnationslehren des Hinduismus und zum Teil auch in denen des Buddhismus davor gewarnt wird, frühere Leben zu betrachten. Es heißt das dadurch der eigene Inkarnationszyklus durchbrochen wird und es keine Weiteren mehr geben wird, die Seele also niemals mehr mit Gott verschmelzen kann. Ich persönlich bin da durch meine Erfahrungen nach nicht von überzeugt, auch wenn ich das im Buch praktisch nur am Rande erwähnt habe. Aber wer weiß, vielleicht liege ich da ja auch völlig falsch, ich bin ja auch nur ein Mensch!

Andreas Bittner

 


Was steht in den Psychowissenschaften über die Reinkarnation und eine Rückerinnerung an frühere Leben?

MFK - Reinkarnation:

Seite 15

Frage         :   Warum können wir uns auf Erden nicht an unsere früheren Leben erinnern?

Antwort           :           Wenn die Seele eine bestimmte Zeitlang im Jenseits gelebt hat und es war ihr nicht möglich, in bessere Sphären aufzusteigen, dann kommt GOTT ihr durch SEINE GNADE zu HILFE und gibt ihr die Möglichkeit zu einem neuen Erdenleben. Dann stirbt die Seele im Jenseits einen anderen Tod, der eine Umwandlung, das heißt, eine körperliche Wiedergeburt ist. Doch wenn eine Seele im GROSSEN ZUHAUSE (Geistiges Reich) stirbt, dann stößt sie vorher alle Erinnerungen ab, da diese nur ein unerwünschter und aufstiegshemmender Ballast sind. - Es ist umgekehrt, als wenn ein Mensch im Diesseits stirbt, denn hier wird die Seele immer jünger und jünger, bis sie so kindlich wird, daß sie für eine Reinkarnation reif ist. Wenn eine so kindliche Unschuld erreicht ist, dann verzahnt sich allmählich diese Seele mit einem werdenden Körper und nimmt gleichzeitig neue Erbstoffe auf, die verändernd auf die Seele einwirken.

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Seite 24

Frage         :   Wie kann man am schnellsten die Voraussetzungen zu einer Rückerinnerung an ein früheres Leben schaffen?

ARGUN          :           Es gibt viele Wege, jedoch gehört engste Verbundenheit mit dem Jenseits dazu. Doch, mein Freund, es soll nicht sein, der HERR hat es nicht gern. Lebe dieses Leben so gut, wie Du es als Christ kannst, dann wirst Du auch ohne Rückerinnerungen sehr glücklich werden und Du denkst später einmal mit angenehmen Erinnerungen an das diesseitige Leben.

Frage         :   Findet die Seele im Jenseits Anschluß an die Erinnerungen?

ARGUN    :   ·     Ja, nach ungefähr zwei Erdenjahren. Man kann sich im Jenseitsleben an vier bis fünf irdische Leben erinnern.

 

Frage         :   Demnach gibt es hinsichtlich der Rückerinnerungen eine Grenze?
ARGUN    :   Alles hat einmal Grenzen. Vier bis fünf Erinnerungen sind sehr viel. Jede Seele kann bei uns selbst entscheiden, ob sie von hier aus wirken will oder in der Materie. Sie kann versuchen, so oder so ihre MISSION zu erfüllen.

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Seite 31

Frage         :   Ist die Rückerinnerung an frühere Inkarnationen nach dem PLANE GOTTES gewollt?

AREDOS  :   Der Mensch soll sich um seine früheren Leben keinesfalls kümmern. Gerade das Vergessen spielt eine große Rolle, denn der Mensch soll in seiner weiteren Entwicklung nicht vorbelastet sein. Jede Inkarnation ist jedoch eine Belastung.

· Wenn Rückerinnerungen vorkommen, so ist das nicht vorgesehen, sondern es handelt sich um FREQUENZABWEICHUNGEN. Das kommt besonders vor, wenn die alte BEWUSSTSEINSFREQUENZ sehr dicht bei der neuen FREQUENZ liegt.

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Seite 39

 

Frage     :           Ich möchte noch einmal auf die Erinnerungssperre zurückkommen. Warum befürwortet Ihr, daß das Erinnerungsvermögen an frühere Leben ausgelöscht wird?

ELIAS   :           Der Mensch wäre sonst in seinem Erdenleben außerordentlich stark beeinflußt.

 

Frage     :           Der Mensch muß aber doch dadurch alles wieder neu von vorn aufbauen, er muß auch geistig neu wachsen. Könnte er sich diesen Weg nicht ersparen?

ELIAS       :   ·     Mancher Mensch würde sich dann auf seine im Vorleben begangenen Heldentaten viel einbilden. Das wäre keinesfalls für sein Geltungsbedürfnis ein Fortschritt.

· Andere wiederum würden nicht von der Erinnerung an eine Frau oder an einen Mann loskommen.

· Es würden auch manche Menschen nicht mit ihrer jetzigen Heimat zufrieden sein, wenn sie wüßten, wo sie im vorigen Leben zu Hause gewesen sind.

· Ebenso würde ein ehemaliger Reicher nicht mit seiner jetzigen Armut zufrieden sein.

              Man kann diese Beispiele in unendlicher Folge fortsetzen. Dennoch gibt es eine ganze Kette von Beweisen für das unbewußte Hineinspielen der Erinnerung aus früheren Leben. Das äußert sich z. B. bei den persönlichen Interessen; denn viele Anlagen und Talente hängen damit zusammen und nicht, wie irrtümlich angenommen wird, nur mit der Vererbung. Es gibt viele Erinnerungsfragmente, die aus dem Vorleben stammen. So gibt es Menschen, die sich stark für vergangene Zeitepochen interessieren.

 

Frage     :           Ist es dann überhaupt richtig, wenn man sich mit der Rückerinnerung an ein früheres Leben befaßt?

ELIAS   :           Wenn man sich an nichts erinnern kann, was in einem früheren Dasein war, so ist das eine große GNADE GOTTES, die man nicht zurückweisen soll!

 

Frage     :           Warum gibt es dann Menschen, die sich an ihre früheren Leben erinnern?

ARGUN            :           Das ist nicht der WILLE GOTTES. - Diese Menschen sind sehr neugierig und zwingen sich mit allen Mitteln dazu, oder sie bilden sich allerlei ein. Noch verwerflicher ist es, jenen Menschen einen Bericht über ihr früheres Leben zu geben. In den meisten Fällen handelt es sich dabei doch nur um eine Geschäftemacherei mit der Neugierde.


 

Frage     :           In Amerika unternimmt man viele Versuche, das Vorleben zu erforschen. Die Reinkarnationslehre wird zunehmend als eine Art Sport betrieben. Das alles erfolgt ohne Kenntnis des Karmas. Wie beurteilt Ihr diese Entwicklung?

ARGUN            :           Für diese Art der Erforschung des Übersinnlichen haben wir wenig Verständnis. Derartige Experimente bei Hypnotiseuren und Psychologen erfolgen zumeist aus reiner Neugier und nicht aus dem Bedürfnis, etwas aus der Geistigen Welt zu erfahren.

GOTT hat die Türen zur Rückerinnerung nicht ohne Grund verschlossen. Es gehört zur Blasphemie, mit Gewalt an diesen Türen zu rütteln. Was die Seele einmal erfahren soll, erfährt sie früh genug.

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Anschließend noch kurz etwas aus dem "Schwert Michaels":

Eine Seele, die ein neues Leben auf dem Planeten Erde gewählt und sich in einem physischen Körper durch die DNA eingebettet hat, wird sich der Gesamtsumme ihres persönlichen Karmas aus allen ihren vorherigen Leben gegenübersehen und sie wird für die Transformation der ganzen Schöpfung zu arbeiten haben.

  • Dabei kann menschliche Überlagerung geistiger Muster durch Regressionen (Rückführung zu anderen Leben) sehr irreführend sein. Die Lebenserfahrungen aus einer bestimmten Zeit werden isoliert interpretiert und nicht im Zusammenhang mit den anderen Leben, womit sie vernetzt sind.

Wir haben keine Möglichkeit, den unterschiedlichen Zeitgeist unserer verschiedenen Leben einzuschätzen und mit unserem heutigen Bewußtsein zu vergleichen! Tun wir es trotzdem, kann das große Turbulenz verursachen. Die Möglichkeit, daß wir dabei ein Opfer von Projektion sind, ist nicht auszuschließen. –
Die ganze Welt ist ein Theater, sagte Shakespeare, und es könnte genau dann der Fall sein, daß die Menschen glauben, etwas zu verstehen, wenn sie es gerade nicht verstehen!
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Die Version, daß das GESETZ DER WIEDERGEBURT Beweis ist für ein bestimmtes Verhalten im bestehenden Leben, wird von einigen spirituellen Strömungen unterstützt. Dem ist jedoch sehr zu widersprechen. Wiedergeburt bedeutet, daß wir auf der Grundlage der Gesamtheit unserer Erfahrungen aus allen Leben, die miteinander verbunden sind, wiedergeboren werden.

  • Die Summe aller Erfahrungen macht das gegenwärtige Leben völlig neu und entbindet es von allen einzelnen Erfahrungen aus den verschiedenen Leben. Das neue Leben ist einmalig und wenn Einzelheiten aus anderen Leben (wenn sie keine Täuschung sind) in dieses Leben projiziert werden, wird es aus der Balance geraten.

Was geschieht bei einer "erzwungenen" Regression?
Die betreffende Person unterwirft sich gewissen Bedingungen, in der persönliche Ziele und Gedankenmuster eine entscheidende Rolle spielen. Gedankenbilder der führenden oder begleitenden Person können zu einem bestimmten Erfahrungsergebnis führen. Der "Patient" glaubt, er mache eine gewisse Rückblende durch, die aber tatsächlich durch seine eigenen Denkvorgänge oder durch die des Therapeuten hergestellt wurde.

  • Eine oft vergessene Tatsache ist, daß Rückblenden oder Erfahrungen aus früheren Leben entsprechend dem heute üblichen Denkschema beurteilt werden. Diese Beurteilung kann sich von den Lebensmustern einer Existenz von vor Hunderten von Jahren total unterscheiden.

Die große Frage ist, ob sich jemand unter einer Regression eine Idee von einem Leben verschafft, das es niemals gegeben hat, von dem er oder sie aber im jetzigen Leben definitiv beeinflußt wird. Für eine gewisse Zeit mag sich dies als Aspirin-Effekt auswirken. Nach einiger Zeit wird er sich aber verlieren. Die Spätfolgen werden die betreffende Person sehr beeinflussen. Der größte "Rückschritt" aber ist der Mangel an Bewußtsein, daß Reinkarnation die Möglichkeit darstellt, erneut in Frische zu starten, um in die EINHEIT zu gelangen.

  • EINHEIT ist nur durch Hingabe an GOTTES Gnade zu erreichen, sogar in einem Leben.

Allgemein wird heute dem Thema der Wiederverkörperung viel zu viel Bedeutung beigemessen. Sie ist nur eine Sichtweise. GOTT versprach uns immer einen neuen Anfang. ER hält sein Wort, das wir Menschen aber mißverstehen. Wer bedingungslos an den VATER glaubt, für den gibt es keine Reinkarnation! Nur dieser Aspekt ist es, der einen Neuanfang bedeutet.

  • Wenn wir in einem früheren Leben kein Vertrauen in SEINE FÜHRUNG und WEISHEIT hatten, dann ist Reinkarnation das Ergebnis.

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Es gibt von jedem Individuum einen ENERGIEABDRUCK, ein FELD MORPHOGENETISCHER RESONANZ. Nachdem wir dieses Leben beendet haben, wird dieser ENERGIEABDRUCK auf das TOTENREICH übertragen und/oder von ihm angezogen; man könnte es, wie die Ägypter, Fortleben nennen. Daher ist es verhältnismäßig einfach, Kontakt mit "vergangenen Leben" aufzunehmen. Verbinden wir uns mit diesen BLAUPAUSEN, schaffen wir einen KORRIDOR innerhalb unserer eigenen Dimension, aber zwischen zwei verschiedenen SCHWINGUNGSFREQUENZEN. Die sog. Regressions-Therapien arbeiten mit dieser Methode.
Diese Kontakte zu unterbinden oder zu verbieten würde das Gegenteil bewirken. Trotzdem ist es äußerst wichtig, diese Vorgänge mit größter Vorsicht zu handhaben. Vergessen wir nicht, daß wir in einer Welt der Gegensätze leben, in der gilt, Aktion = Reaktion, und als "Rechnungen" immer "bezahlt" werden müssen, auf die eine oder andere Weise.
Alle diese Möglichkeiten haben wir; ob sie uns glücklicher machen, ist sehr zweifelhaft. Wer glaubt, diese Situationen immer kontrollieren zu können, leidet an einer schlimmen Form von Überheblichkeit. Es gibt nur EINEN, der das meistert: GOTT, der durch die PLANETARE HIERARCHIE wirkt.
Benötigt eine Person die "Auffrischung" von Einzelheiten einer Erfahrung aus einem anderen Leben, wird die PLANETARE HIERARCHIE dafür sorgen, daß es in einem entsprechenden IMPULS, vergleichbar mit einem Blitz, passiert, wenn der rechte Augenblick dafür da ist. Nahezu alles andere, was durch menschlichen Eingriff "aufsteigt", ist Befriedigung der Neugier. Vielleicht bringt es im Moment der Erfahrung eine "Erleuchtung", zu einem späteren Zeitpunkt aber führt es vielleicht zu Verwirrung und Wahnvorstellung.

Herzlichen Dank an Erni für die Zusammenstellung der Protokollauszüge!

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Vergessen, verloren, aus dem Sinn?

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