Gott hatte einen Traum....
 

 

 

 

 

Gott hatte einen Traum

 

Lieber Leser des Lichtpfad-Newsletters

 

Viele Menschen befinden sich auf der Suche, der Suche nach dem Sinn ihres Lebens, nach dem Grund ihrer Existenz, der Suche nach dem Halt in ihrem Leben. Oftmals scheitern Menschen und fragen sich, wofür die ganze Mühe, die einem das Leben bereitet, wenn es nach dem Tode sowieso nicht weitergeht. Besteht ein Sinn darin, 70 bis 80 Jahre lang nach Niederlagen hinzufallen und wieder aufzustehen, Freude und Leid zu durchschreiten, zu lieben und geliebt zu werden?
Der Mensch versucht auf verschiedene Weise dieses Geheimnis zu entlüften, ihr den Schleier des Undurchdringbaren zu nehmen.
Zweifellos sind diese Fragen wichtige Fragen und sie sind es wert, dass wir sie einmal näher betrachten. Leider werden diese Fragen von den Naturwissenschaftlern nur unzureichend beantwortet und auch die menschliche Philosophie stößt hier an seine Grenzen.
Wie soll der Mensch sein Leben planen, welche Herausforderungen muss er sich stellen, wenn er nicht sicher ist wohin die Reise geht? Kann es ein, dass das Leben nur ein zufälliges Leben ist, dass keinen größeren Sinn hat, als eine ziellose Reise von ein paar Jahren? Aber, wenn das Leben nur ein Zufallserlebnis ist, wieso werden wir dann von so einer komplexen Schöpfung begleitet, die sich in der Natur, der Tierwelt und schließlich durch unser eigenes Leben widerspiegelt? Ist dies alles aus sich selbst entstanden oder trifft hier die Schöpfertheorie zu? Ist Gott dafür verantwortlich, dass alles auf dieser Erde und im Universum durch ihn Bestand hat? In der Bibel steht schon geschrieben "Am Anfang erschuf Gott Himmel und Erde". Wenn es so ist, muss unser Universum einen Anfang gehabt haben. Gehe ich davon aus, dass das Prinzip von Ursache und Wirkung auch bei der Schöpfung zutrifft, muss Gott eine Ursache gesetzt haben, um diese Wirkung zu erzielen. Gott hatte einen Traum, einen Traum der es ermöglicht, dass die von ihm erschaffenen Seelen, sich frei und ohne Zwang in seinem Universum entwickeln können, wenn es auch Millionen von Jahre dauern mag!
 
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Durch unser Leben in einem materiellen fleischlichen Körper, lässt Gott uns an seinem Traum teilnehmen, wir dürfen sogar die Hauptrolle spielen. Gott sorgt sogar dafür, dass wir ständig informiert werden, wenn wir das Radio auf Empfang stellen. Im Bewusstsein einmal die Vollkommenheit erreichen zu können, ergibt sich ein Lebenssinn für jedes menschliche Leben von selbst. Gottes Traum geht sogar noch ein Stück weiter, denn durch die erstrebte Vervollkommnung, können wir den Schöpfer erkennen und uns mit ihm vereinigen. Ist dies nicht Sinn und Zweck genug für ein Menschenleben?
Gott ist daran interessiert, dass sich einst alle Seelen, die von ihm erschaffen wurden, wieder seiner göttlichen Liebe nähern. Gott ist unendlich ged
uldig, denn er weiß, dass wir bedingt durch unsere freie Willensentscheidung, immer wieder vom eigentlichen Ziel der Vervollkommnung, abgelenkt werden. Gottes Traum geht soweit, dass wir uns einmal alle mit ihm Vereinheitlichen, sozusagen, dass wir mit ihm verschmelzen. Das hört sich für uns Materialisten recht merkwürdig an und ehrlich gesagt, könnte ich auch nicht mit Worten beschreiben, wie die Realität denn nun wirklich ausschaut.

 
Ohne jemanden zu Nahe treten zu wollen, glaube ich, dass dies auch keiner kann. Gottes Traum basiert auf der Tatsache, dass wir Menschen unser Leben alleine in die Hand nehmen können, mit dem Geschenk des freien Willens. Dies beinhaltet zugleich, dass wir uns frei und ohne Zwang auch gegen Gott entscheiden können. Gott hat diese Welt erschaffen und damit seinen Traum erfüllt, eine Basis für den Menschen zu schaffen, die es uns ermöglicht in dieser Welt alles auszuprobieren, was wir möchten. Wir können gut sein oder auch böse, gerecht oder ungerecht, dies alles lässt Gottes Traum zu. Eigentlich müssen wir nur Gottes Traum verwirklichen, indem wir unser Erdenleben nach seinen Richtlinien leben, wie lange dieser Lernprozess auch dauern mag. Auch dies beinhaltet Gottes Traum, wir können so oft wie wir möchten unser Leben üben. Die Reinkarnation gibt uns die Möglichkeit dazu, in den verschiedensten Rollen und Kleidern, dieses Leben zu leben. Oftmals stehen wir dabei vor einer schier unüberwindbaren Barriere, wenn wir durch Leid und Schicksal unsere Rolle des Lebens lernen müssen. Immer wieder erlebt man auch, dass Menschen erst durch Leid lernen. Ist es nicht so, dass erst schlimme Unfälle geschehen müssen, bevor eine Ampel als sichernde Maßnahme ergriffen wird?
 
In Gottes Traum oder nach Gottes Willen ist es demnach vorgesehen, dass wir frei wählen dürfen, für welche Richtung wir uns entscheiden. Demnach ist es auch unlogisch, wenn der Mensch Gott darauf hin mit Vorwürfen überschüttet, wenn wir traurige Dinge durchleben müssen. Jeder von uns hat sich schon gefragt, wie Gotte ein liebender Vater sein kann, uns aber dennoch nicht vor Schicksalsschlägen, Unfällen und Krankheiten schützt. Es stellt sich nun die Frage, warum Gott es nicht verhindern kann, dass solche Dinge geschehen. Gott ist auch an seine eigenen Gesetze gebunden, die es ihm unmöglich machen uns vor Fehlern zu beschützen. Auch er muss zusehen, wenn von ihm geliebte Menschen zu Schaden kommen. Gottes Traum sieht auch für Gott selbst diese Regelung vor. Stellen wir uns einmal vor, Gott würde jedes mal, wenn etwas Schlimmes passiert, sei es Krieg, Mord, Unfall, Krankheit usw. einschreiten und wir hätten keine Möglichkeit aus diesen Fehlern zu lernen. Wären wir dann nicht nur leblose Roboter ohne eigenen Willen und Verstand? Gottes Traum sieht vor, dass wir in der Lage sein müssen, eigene Erkenntnisse aus Fehlern ziehen zu können. Wie wäre eine Weiterentwicklung sonst möglich? Wir haben die Möglichkeit unseren Geist durch eigene Fehler in der Hinsicht zu stärken, dass wir durch eigenes Leid erkennen, was gut ist. Ich sehe es wie eine Kinderkrankheit, die das Kind zwar erst einmal befällt, die ihm auch die Möglichkeit bietet, Antikörper gegen diese Fehler zu bilden.
 
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Gott hatte einen Traum und erschuf ein Universum, eine Erde, die uns die Möglichkeit bietet uns frei zu entfalten. Dennoch wie oft wird Gott verleugnet? Die irdischen Gedankenmuster auf dieser Erde sind oftmals so stark von einer Ablehnung gegen Gott geprägt, dass es oftmals den Anschein hat, als würde Gottes Traum zerplatzen. Wir oft jammern und klagen wir, wie oft fühlen wir uns unrecht behandelt, aber zu fragen, ob Gott sich als Schöpfer unseren Seins ungerecht behandelt fühlt, nein auf diesen Gedanken kommt man nicht. Es wird alles unternommen um Gott lächerlich zu machen, weil er ja soweit weg ist, weil er uns sowieso nicht hilft. In der Tat, der Mensch hat ein ganz verzerrtes Bild von Gott und seinen Träumen.

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Worte von White Eagle
 
Das LICHT, das Du aus Deinem Herzen sendest, Deine reine und wahre LIEBE für GOTT und alle geistigen Dinge, baut eine ätherische Brücke zwischen dem irdischen und dem spirituellen Leben. Diejenigen, die Dich lieben, treten nahe an Dich heran, wenn Du sie mit Deinem Herzen suchst.
Seinen Nächsten an sich heran treten zu lassen bedeutet, sein Herz von Vorstellungen zu befreien, die uns Menschen immer mehr in den Abgrund ziehen. Gottes Traum wahr werden zu lassen, daran können wir alle arbeiten, indem wir versuchen an uns selbst zu arbeiten im Vertrauen an den einen Schöpfer.
Lange habe ich darüber nachgedacht, wie die Worte "Herr, nicht mein Wille geschehe, sondern Deiner" in mein Leben Einzug halten können. Es ist Gottes Traum, dass wir lernen diese Worte richtig zu verstehen. Durch das akzeptieren seines Willens in der Gewissheit, dass er nur Gutes zulässt, können wir Gottes Traum wieder ein Stück näher kommen. Wenn Gottes Traum in Erfüllung gehen soll müssen wir Menschen wieder zu dem werden, von dem wir uns schon so weit entfernt haben. Wir müssen zu wahrhaftigen Kinder Gottes werden, in seinem Namen unter seinem Schutz.
 
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Wir müssen lernen, den Nächsten zu akzeptieren in seiner Andersartigkeit, wie immer sie auch aussehen mag. Ich weiß, dass dies für viele Leser seicht und unwirklich klingen mag, dennoch bin ich fest davon überzeugt, dass der Mensch eines Tages Gottes Traum wahr werden lassen kann.

Wenn er denn nur will.

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Gerne würde ich mit allen Lesern im Forum über dieses Thema diskutieren. Alle sind dazu herzlich eingeladen.

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Hermann