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Liebe Freunde
des Lichtpfades,
wir haben einen neuen Papst und wie erwartet, ist die
Wahl auf den deutschen Kardinal Josef Ratzinger gefallen. 1,1 Milliarden Katholiken haben nun ein neues Oberhaupt und das Konklave dauerte nur 26 Stunden. Die Entscheidung über den neuen Papst gab der chilenische Kardinal Medina Esteves mit den Worten bekannt "Habemus papam. Sicherlich
keine große Sensation, wenn man in der letzten Zeit die Geschehnisse
im Vatikan (soweit das möglich ist) beobachte hat, dass die 115 wahlberechtigten Kardinäle sich für Kardinal Ratzinger entscheiden werden. Bekannt war,
dass Kardinal Ratzinger schon längere Zeit die Zügel in der
Hand gehalten hatte, als Papst Johannes Paul II immer mehr und mehr seiner
Krankheit Tribut zollen musste. Seit
über 400 Jahren haben wir nunmehr wieder einen deutschen Papst
und viele Menschen fragen sich nun, was wird dieser Papst neues auf
den Weg bringen, welche Reformen sind mit ihm zu realisieren und welche
nicht. Man nannte ihn auch den Panzerkardinal, oder den Anführer
der Betonfraktion, was manchen reformdenkenden Katholiken sicherlich
an großen Änderungen in der katholischen Kirche zweifel lässt. Papst Benedikt XVI. selbst sieht sich eher als Realist, was darauf hindeutet, dass wir keine großen Veränderungen in der katholischen Kirche zu erwarten haben.
Wenn
wir jedoch doch beobachten konnten, wie herzlich und freudig der neue
Papst von den Gläubigen in seinem Amt begrüßt worden ist, keimt doch ein wenig Hoffnung auf, dass neue zielorientierte Änderungen
durch den neuen Papst möglich sind. Papst Benedikt XVI. betonte
nach seiner Wahl, die Lebendigkeit der katholischen Kirche nach dem
Motto "Die Kirche lebt". Sie trägt die Zukunft der Welt in sich
und zeigt daher auch jedem Einzelnen, den Weg in die Zukunft"!
Wie erwähnt wurde der Papst von 350000 Menschen auf dem Peterplatz
erwartet und gefeiert, als die bedeutenden Worte gesprochen wurden:"
Habemus papam", wir haben einen neuen Papst.
Ich möchte nachfolgend noch näher darauf eingehen, was ich mir persönlich von diesem neuen Papst wünsche. Zuerst aber einmal, wer ist eigentlich dieser Papst Benedikt XVI. und wo hat er seine Wurzeln? Papst Benedikt XVI. erblickte am 16. 04. 1927 in dem kleinen bayrischen Städtchen Marktl am Inn das Licht der Welt und wurde als drittes und jüngstes Kind der Eheleute Joseph und Maria Ratzinger geboren, seine Schwester Maria wurde 1921 geboren, sein Bruder Georg im Jahre 1924. Der Vater Joseph war von Beruf Gandamariemeister und die Mutter Hausfrau. Die Familie Ratzinger war eine tief religiöse Familie und so war es nicht verwunderlich, dass beide Söhne Theologie studierten. Josef Ratzinger machte schnell Karriere, nachdem er sein Theologiestudium 1951 beendete und zum Priester geweiht wurde. Schnell stieg Ratzinger 1977 zum Erzbischof von München auf und hatte anschließend großen Anteil als Präfekt der Glaubenskongregation für die Ablehnung des Vatikans zum Thema Empfängnisverhütung, Priesterehen und gleichgeschlechtlichen Lebenspartnerschaften. Hier deutete sich schon klar ab, dass mit Ratzinger keine vom Maßstab des Vatikans ausgehenden Veränderungen zu erwarten sind. In der Vergangenheit ist der neue Papst dem Katholiken eher als kühle Persönlichkeit erschienen, der mit Wissenschaftlern und Philosophen exzellent kommunizieren konnte, aber nicht unbedingt die geistliche Persönlichkeit war, der auf Menschen zugehen konnte.
Hier sein Werdegang als Priester in einer Auflistung
1927
geboren am 16. April in Marktl am Inn
1946-1951
Studium der Philosophie und Theologie in Freising und München
1951
Priesterweihe am 29. Juni in Freising
Aushilfspriester in München-Moosach (Pfarrei St. Martin)
1951-1952
Kaplan in München-Bogenhausen (Pfarrei Hl. Blut)
1952-1954
Dozent im Erzbischöflichen Klerikalseminar Freising
1954-1957
Dozent für Dogmatik und Fundamentaltheologie an der
Philosophisch-Theologischen Hochschule Freising
1957
Habilitation an der Universität München im Fach Fundamentaltheologie mit
einer Untersuchung über Bonaventura
1958-1959
außerordentlicher Professor für Dogmatik und Fundamentaltheologie an der
Philosophisch-Theologischen Hochschule Freising
1959-1963
Ordinarius für Fundamentaltheologie an der Universität Bonn
1962-1965
Offizieller Konzilstheologe (Peritus) des Zweiten Vatikanums
1963-1966
Ordinarius für Dogmatik und Dogmengeschichte an der Universität Münster
1966-1969
Ordinarius für Dogmatik und Dogmengeschichte an der Universität Tübingen
1969-1977
Ordinarius für Dogmatik und Dogmengeschichte an der Universität Regensburg
1976-1977
Vizepräsident der Universität Regensburg
1977
Ernennung zum Erzbischof von München und Freising am 25. März 1977
Ernennung zum Kardinal am 27. Juni 1977
Ernennung zum Honorarprofessor der Universität Regensburg
1981
Ernennung am 25. November 1981 durch Papst Johannes Paul II. zum Präfekten
der Katholischen Glaubenskongregation in Rom, zum Präsidenten der
Päpstlichen Bibelkommission und der Internationalen Theologenkommission
1986-1992
Leiter der Päpstlichen Kommission zur Erstellung des „Katechismus der
Katholischen Kirche“
1992
Erhebung im Konsistorium des 5. April 1993 zum Kardinalbischof der
suburbikarischen Diözese Velletri-Segni durch Papst Johannes Paul II.
1998
Bestätigung der Wahl zum Vizedekan des Kardinalskollegiums am 9. November
1998 durch Papst Johannes Paul II.
2002
Wahl zum Dekan des Kardinalskollegiums
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Ehrendoktorate:
1984
College of St. Thomas in St. Paul / Minnesota: Verleihung des Ehrendoktors
of Humane Letters
1985
Ehrendoktor der Katholischen Universität Eichstätt
1986
Ehrendoktor der Katholischen Universität Lima
1988
Ehrendoktor der Katholischen Universität Lublin
1998
Ehrendoktor der Katholischen Universität von Navarra in Pamplona
1999
Ehrendoktor in Rechtswissenschaft der Freien Universität „Maria SS.
Assunta“ (LUMSA) in Rom
2000
Ehrendoktor der Theologischen Fakultät der Universiät Wroclaw
Weitere Auszeichnungen:
1977
Verleihung des Großkreuzes des nationalen Verdienstordens der Republik
Ecuador
Verleihung des Bayerischen Verdienstordens
1985
Verleihung des Großen Verdienstkreuzes des Bundesrepublik Deutschland mit
Stern und Schulterband
Verleihung der Verfassungsmedaille des Bayerischen Landtags in Gold
1989
Verleihung des Ordine della Minerva der Universität Chieti
Verleihung des Augustin-Bea-Preises in Rom
1991
Verleihung des Leopold-Kunschak-Preises in Wien
1992
Verleihung des Großen Goldenen Ehrenzeichens am Bande der Republik
Österreich
Verleihung des Literaturpreises in Anacapri
Verleihung des Literaturpreises Basilicata in Potenza
1996
Verleihung des Bayerischen Maximiliansordens für Kunst und Wissenschaft
1997
Verleihung der Ehrenbürgerwürde der Marktgemeinde Marktl am Inn
1998
Ernennung zum Kommandeur der Ehrenlegion durch den französischen
Staatspräsidenten
1999
Aufnahme in die Reihen des Souveränen Militärischen Malteserordens in Rom
als „Bali di Gran Croce e Devozione“
Mitgliedschaften:
1964-1967
Ordentliches Mitglied der Rheinisch-Westfälischen Akademie Wissenschaften,
seit 1966 Korrespondierendes Mitglied
1966
Mitglied der Académie des sciences réligieuses, Bruxelles
1991
Ordentliches Mitglied der Europäischen Akademie für Wissenschaften und
Künste, Abteilung Theologie in Salzburg
1992
Membre Associé Etranger der Académie des Sciences Morales et Politiques de
l’Institut de France, Paris
2000
Berufung als Ehrenmitglied in die Päpstliche Akademie der Wissenschaften
durch Papst Johannes Paul II.
19.04.2005
Der Nachfolger von Papst Johannes Paul II als Papst Benedikt der XVI
gewählt
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| Machen wir uns einmal klar, welche Aufgaben die Kirche hat und welche Erwartungen auf dem neuen Papst ruhen. Als Erstes erwarte ich vom neuen Papst, Glaubensstärke und Güte! Papst Benedikt XVI. muss den Menschen ein guter Hirte sein und nicht nur der biblische Fels auf dem Gott seine Kirche bauen wollte. Der Mensch erwartet keine neuen Befehle, sondern einen Papst, der auf die Menschen zugeht, um ihnen Orientierung in Glaubensfragen zu geben. Ich frage mich, kann die Kirche und der neue Papst diesen hohen Anspruch genügen? Dringend müssen die Fragen von Abtreibung, gleichgeschlechtlichen Partnerschaften und das zölibatäre Leben der Priester geklärt werden. Meiner Ansicht nach kommen zu diesen genannten Themen die Wahrheitsforschung, die für mich von allergrößter Wichtigkeit ist. Die Kirche und der neue Papst müssen sich endlich zu Wiedergeburt, zur Reinkarnation und der unsterblichen Existenz der Seele klar äußern. Dass die Reinkarnationslehre im Jahre 553 nach Christus im großen Konzil zu Konstantinopel aus der Bibel entfernt wurde, war einer der größten Fehler, die die Kirche je begangen hat. Durch diesen Wahrheitsraub hat die Kirche dem Menschen die Möglichkeit zur eigenständigen Entwicklung, fern jeglicher Gehorsamspflicht der Kirche gegenüber beraubt. Was weiß die Kirche heute von der Wiedergeburt oder dem Karma? Die Kirche hat verboten in irgendeiner Weise nach der Wahrheit zu forschen und jeglicher Versuch aus der Gehorsamslehre auszuscheren, wird angeprangert. Wir alle sollten uns im Klaren darüber sein, dass dies nicht der Weg der Offenbarung sein kann. Die über Jahrtausende verkündeten falschen Lehren müssen korrigiert werden, damit der Mensch endlich weiß auf was er sich einlässt, wenn er einen wissentlich falschen Weg beschreitet. Weiterhin erwarte ich von der Kirche, dass sie Stellung zu diesen Fragen nimmt und die entsprechenden Änderungen herbeiführt. Aber sind wir doch ehrlich, können wir das vom neuen Papst wirklich erwarten? Nein, ich glaube eher es bleibt alles beim Alten und die Kirche wird leider keinen Neuanfang in dieser Hinsicht unter Papst Benedikt XVI. erfahren. Zusätzlich ist es so, dass Papst Benedikt XV.I gerade in Deutschland seine größten Kritiker hat und der Vorwurf, der ihm gemacht wird, schlichtweg das Symbol für Dogmatismus und Konservatismus zu sein, klingt hart, dagegen in vielen anderen Ländern wird der neue Papst als Bewahrer katholischer Glaubensregeln angesehen. Wie man schon erkennen kann, scheiden sich an Ratzingers Glaubensregeln die Geister, denn nur 20 Prozent halten die Wahl Ratzingers zum Papst für gut und sogar nur 8 Prozent für sehr gut. Der Druck auf Papst Benedikt XV.I ist enorm groß, denn 80 Prozent der Befragten einer Umfrage betonten, dass der neue Papst das Eheverbot für kath. Priester aufheben sollte, dagegen sprechen sich 13 Prozent für eine Beibehaltung des bestehenden Zölibates aus. Gleichermaßen äußerten sich auch die Befragten zum Thema Frauen in der katholischen Kirche und ihre Zulassung zum Priesteramt. Wir können also feststellen, dass auf den 8 ten deutschen Papst eine Menge dringlicher Fragen kommen und die Gläubigen mehr und mehr auf eine Änderung der bestehenden Kirchengesetze hoffen. Hingegen aller Euphorie der Katholiken ist auch nicht zu verschweigen, dass sogar prominente Persönlichkeiten aus Kirche und Politik sich zurückhaltend zur Wahl Ratzinger äußerten.
Hier einige Reaktionen zur Wahl Kardinal Ratzingers zum Papst.
(Zitate)
Desmond Tutu meinte, dass neue Oberhaupt der katholischen Kirche sei streng konservativ und habe keinen Bezug zur Gegenwart.
Kardinal Christoph Schönborn, Vorsteher der
österreichischen Bischofskonferenz, reagierte überglücklich und dankbar auf die Wahl Ratzingers.
Leonardo Boff hofft, dass Papst Benedikt XVI. mehr an die Menschen als an die katholische Kirche denken wird.
Recep Tayyip Erdogan, sieht die Wahl Ratzingers als Rückschlag für den türkischen EU Beitritt und China dagegen hofft auf eine bessere Beziehung zum Vatikan.
Klaus Jetz, der Geschäftsführer des Lesben - und Schwulenverbandes meinte sogar, dass Papst Benedikt XVI. kein Segen für die Kirche ist. Mit Papst Benedikt XVI. steht ein Mann an Spitze des Katholischen Kirche, der homosexuellen Menschen auch im weltlichen Bereich unversöhnlich das Recht auf freie Entfaltung der Persönlichkeit abspricht.
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Wie wir also erkennen können, strömt dem neuen Papst nicht nur Sympathie und Vertrauen entgegen, sondern auch Skepsis, ob er die richtige Entscheidung der Kardinäle war, in der Kirche neue Wege einzuleiten. Ich habe jedoch die große Hoffnung, dass sich Papst Benedikt XVI. in seinem Amt entwickeln wird und dem Menschen das Geben kann, wonach er sich sehnt. Gehe ich jetzt einmal von meiner Person aus, wünsche ich mir eine offene Kirche, frei von allen dogmatischen Glaubensvorstellungen, die sich endlich frei macht von alten überholten Bibelzitaten und Schilderungen der damaligen Ereignisse, die so nie stattgefunden haben und heutzutage dem Menschen nicht mehr weiterhelfen. Dies ist auch ganz klar an den vielen Austritten, nicht nur in der katholischen Kirche zu erkennen, weil der Mensch mit der starren Haltung der Kirche zu den angesprochenen Themen nicht mehr übereinstimmen kann. Wir brauchen eine Kirche und einen Papst, die sich uneingeschränkt und ohne Vorbehalte für die Belange der Menschen einzusetzen im Stande ist. Erinnere ich mich an die vielen überglücklichen Menschen und auch an die große Trauer bei der Beisetzung Papst Johannes Paul II kommt trotz aller Kritik die berechtigt sein mag, doch zum Vorschein, dass im Menschen ein großer Wandel von statten geht. Wer hätte gedacht, dass so viele trauernde Menschen an der Beisetzung des beliebten Papstes teilnehmen wollten, dass die Weltstadt Rom fast dem Kollaps nahe war. Für mich waren es ergreifende Szenen, die sich dort abgespielt haben, die beweisen, dass die Kirche und der Glaube an Gott Vater doch noch in vielen Menschenherzen vorhanden ist.
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Ich wünsche mir also, dass der neue Papst Benedikt XVI. seine ganze Kraft dahingehend ausrichten kann, die Kirchen zu vereinigen, in dem festen Glauben und Wissen, dass wir alle Kinder Gottes sind und alle Menschen auf dieser Erde den göttlichen Funken in sich tragen. Wir sind auf dieser Erde um uns zu vervollkommnen und zu lernen, dass wir unseren Blick schon im materiellen Leben auf das geistige Leben richten sollten, die einzelnen Konfessionen spielen hier keine Rolle. Jesus gehörte auch keiner Konfession an, er wollte dem Menschen nur die Wahrheit lehren mit dem Blick auf die gesamte Menschheit. Meine Wünsche wären, dass die Kirche und auch der neue Papst nicht mehr an Glaubensirrtümern festhalten, weil sie den Durchbruch zur menschlichen Vernunft verhindern. Ich bin mir sicher, der Mensch wird nicht eher zu einem friedvollen Leben gelangen, bis folgende Glaubensirrtümer beseitigt worden sind.
1.) Es gibt keinen Tod!
2.) Die Seele ist nicht nur aus Gott geboren, sondern aufgrund göttlicher Gesetze!
3.) Es gibt keinen ewigen Schlaf, sondern eine unmittelbare sofortige Auferstehung, so wie es Jesus gesagt hatte!
4.) Der Mensch ist eine Seele und inkarniert sich in einem materiellen Körper!
5.) Die eigentliche Heimat des Menschen ist das geistige Reich/Jenseits in der er immer wieder nach jeder Inkarnation zurückkehrt!
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Hermann
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