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Liebe Freunde des Lichtpfades |
Ich frage mich manchmal, warum verkraftet dieser oder jener Mensch einen Schicksalsschlag besser oder schlechter als ein anderer? Woran kann es liegen, dass es Menschen gibt, die herbe Enttäuschungen akzeptieren und die Kraft haben weiterhin ihren Lebensweg zu gehen und wiederrum andere zerbrechen an ihrem Schicksal und haben keine Kraft mehr dagegen anzugehen.
Viele Menschen sagen, dass Gott ihnen die Kraft zum weitermachen gibt und sie ihr Schicksal tragen. Dagegen hadern andere Menschen mit ihrem Schicksal und hinterfragen die Existenz Gottes mit den Worten: " Ja gibt es denn überhaupt einen Gott?" Sie verlieren ihren Glauben an eine höhere Gerechtigkeit, andere dagegen bäumen sich auf, kämpfen und wollen nicht an ihrem Schicksal zerbrechen. Wenn bei einem Menschen das Schicksal zuschlägt, macht es aus ihm einen anderen Menschen, die Lebensrichtung ändert sich von einem Moment auf den anderen, nichts ist mehr wie vor ein paar Augenblicken.
Schicksalsschläge können in vielfacher Weise auf uns Menschen zukommen, sei es durch eine schwere Krankheit, einen Unfall, den Verlust eines lieben Menschen, der Verlust der Arbeit usw. Nach einem Schicksalsschlag ist nichts mehr wie es war, doch heilt die Zeit wirklich alle Wunden? Diesen Satz habe ich oft von meiner Mutter gehört, wenn ich einmal als Kind hingefallen bin. Nach einer zerbrochenen Liebe trösteten Freunde mich mit den Worten: "Mach dir nichts daraus, Du wirst sie bald vergessen und findest jemand anders" Heute bin ich glücklich verheiratet! Alles ist verheilt, aber sind nicht doch ein paar Narben geblieben?
Wie werden sich die Schicksalsschläge auf das weitere Leben auswirken? Hilfe in der Krise, von wem können wir sie erwarten? Gerade in der schweren Zeit, wenn uns ein Schicksalsschlag getroffen hat, werden wir merken wer an unserer Seite steht. Sind die Freunde noch Freunde oder wird der Freundeskreis kleiner? Steht die Familie noch so zu mir wie ich es erwarte oder folgen zu allem Unheil auch noch Vorwürfe?
Die große Unsicherheit, ob Freunde bleiben und die Familie weiterhin die Festung ist und den Halt geben kann, der nach einem Schicksalsschlag nötig ist, kann keiner voraussehen.
Von nun an heißt es wieder Boden unter den Füßen zu bekommen, um mit der neuen Lebenssituation klar zu kommen. Der Selbstzweifel nagt am Selbstbewusstsein, die quälende Frage nach dem "Warum gerade ich"? raubt einem die Sinne. Der seelische Kampf der auch Spuren am Körper hinterlässt, verursacht derbe Spuren, die nicht so ohne weiteres zu beheben sind.
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Ein Verkehrsunfall sei er aus Leichtsinnigkeit oder aus purem Unglück geschehen, kann einem Menschen derart aus der Bahn werfen, dass das bisherige Leben nur noch wie ein wunderschöner Film anzusehen ist. Stechende Fragen, warum und weshalb ein Familienmitglied bei diesem Unfall schwere Verletzungen erlitt oder sogar sterben musste, nimmt vielen Betroffenen den Lebensmut und Lebenssinn.
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Das Leben benötigt nach solchen Ereignissen eine Neuorientierung indem der Mensch wieder festen Boden unter den Füßen bekommen muss. Er muss zum Leben zurück finden, sein seelisches Gleichgewicht wieder neu endtecken. Doch das ist mit Sicherheit einfacher gesagt, als getan. Wer könnte hier Trost und Zuversicht spenden? Sicherlich wären hier die Kirchen der richtige Ansprechpartner und in vielen Fällen erfüllen sie auch hier ihre Aufgaben. Doch, wenn der Mensch schon vor langer Zeit seinen Glauben an das Gute im Leben verloren hat, wenn tatsächlich alle Brücken hinter ihm einfallen, dass nur noch ein großes schwarzes Loch übrig bleibt. Wer hilft dann weiter?
Ist denn in unserem Leben alles vorbestimmt? Ist unser Leben schon vorgeschrieben wie ein Regiebuch und wir sind nur noch die Schauspieler, die, die entsprechenden Rollen zu bekleiden haben? Welche Ungerechtigkeit ist hier Lebens-Regisseur, dass es meinem Mitmenschen blendend geht und ich selber vor dem Abgrund stehe? Ein Meer aus Fragen und es fehlen die Antworten, die wieder neue Hoffnung, wieder die ersehnte Lebensqualität bringt.
Manchmal liest sich solch ein Schicksalsschlag wie eine Geschichte, ja wie ein Märchen, das so doch nie geschehen kann.
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Sie sind ein junges Ehepaar, frisch verheiratet, ohne finanzielle Sorgen, denn beide verdienen gut. Beide haben ihren Beruf, indem sie voll aufgehen, ihr Privatleben lässt keine Wünsche offen. Nach einiger Zeit, erwacht der Wunsch nach einem Kind und dieser große Kinderwunsch geht auch bald in Erfüllung. Das junge Elternpaar ist froh, auch deshalb, weil sie in Wechselschicht arbeiten und sie sich so um ihr Kind selber kümmern können.
Doch mit der Zeit wird dem jungen Elternpaar klar, dass sie durch ihre beruflichen Tätigkeiten spürbar weniger Freizeit für sich und die Familie haben. Die Frage keimt auf, ob die junge Mutter nicht besser zu Hause bleiben sollte, zumal der Betrieb einen Stellenabbau angekündigt hat. Die Frau scheidet aus und erhält obendrein vom Betrieb eine gute finanzielle Abfindung.
Diese Abfindung war schließlich das Letzte was "nach Plan" lief. Wochen nachdem die Mutter ihren Arbeitsvertrag gelöst hatte, wurde der Ehemann krank. Ein viertel Jahr später war er tot, er starb an Krebs!!
Doch das Schicksal machte keinen HALT zwei Jahre später wurde auch die Frau krank. Sie konnte ihren Minijob nicht mehr ausüben und erhielt durch ihre Krankheit eine Erwerbsunfähigkeitsrente, die aber später wieder eingestellt wurde. Zu allem Überfluss wurde die Frau auch noch Opfer skrupelloser Kredithaie, die ihre finanzielle Notlage radikal ausnutzten, als sie nach einer Lösung ihrer Finanzmisere suchte. Seid diesem Tag sind die finanziellen Verhältnisse zerrüttet und nur die Sozialhilfe wir noch gewährt. Aus diesem Grunde bleiben Rechnungen liegen oder werden überhaupt nicht mehr bezahlt.
Die Familie und verschiedene soziale Einrichtungen halfen der Frau in der ersten Zeit über das gröbste hinweg. Zum Glück ist die Erwerbsunfähigkeitrente inzwischen wieder gewährt worden.
Die Krise ist "hoffentlich" überwunden!!
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Hilfe aus der Krise wurde hier durch die Familie und einigen sozialen Einrichtungen gewährt und es bleibt zu hoffen, dass die junge Frau wieder den Sinn im Leben wiederfindet, der einmal der Grundstein ihrer Ehe war. Doch viele Menschen werden mit ihrem Schicksal nicht fertig, können sich nicht auf Familie und das soziale Umfeld verlassen, Sie rutschen ab, weg von der gesicherten Umgebung mit Mittelpunkt Familie und Beruf. Alles das was man sich in harten Jahren aufgebaut hat zerbricht in einem Mal und es bleibt nur noch ein Scherbenhaufen übrig. Alkohol und Drogen ersetzen hier den Seelentröster, obgleich das eigentlich Aufgabe der Familie und Freunde ist. |
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Rat und Hilfe sind hier wichtig, doch von welcher Seite wird sie gewährt? Das Leben wird als sinnlos empfunden, endlose Traurigkeit macht sich im Herzen breit, gepaart von Bruder Einsamkeit der ein ständiger Begleiter ist. Das Leben in solchen Situationen als Lebenswert zu bezeichnen bereitet Mühe. Trotzdem hat doch jedes Leben eines Sinn, es ist doch Gottgewollt, warum nur dann solches Elend? |
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Vor noch nicht zu langer Zeit konnte man in den Medien den Tod des Penners Johann Babies verfolgen, der einen grausamen Tod starb, als er von Kindern und Jugendlichen über Stunden gequält, getreten und gedemütigt wurde. Noch in der Nacht verstarb der Mann an Unterkühlung. Die acht Täter gingen am nächsten Morgen wieder zur Schule, lauthals prahlend, dass sie gestern einen Penner fertig gemacht hätten. Am Tag nach der Tat verabredeten sich die Täter um den Penner dann endgültig zu töten, nichts ahnend, dass er schon lange an den Folgen seiner schweren Verletzungen verstorben ist.
Ich frage mich, was in den Köpfen solcher Menschen vorgeht, die über ein Menschenleben hinweggehen, nur weil er ein Obdachloser ist. Um Himmels Willen, wo ist hier Gott, der doch den Menschen Verstand und Gefühl gegeben hat? |
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Auch zu diesem Schicksal möchte ich eine kleine "wahre Geschichte" aus meiner Kindheit erzählen. |
Ich ging als Kind mit meinem Vater in die Stadt Besorgungen machen, als er von einer Sekunde zur anderen abrupt stehen blieb und mir einen Obdachlosen zeigte, der mit einer Flasche Rotwein seines Weges in die Innenstadt schlenderte. Der "Penner" sah sehr ungepflegt und verlebt aus, sein unrasiertes Gesicht zeigte mir, dass er sich endlos traurig und alleine fühlen musste. |
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Mein Vater erklärte mir, dass ausgerechnet dieser "Penner" in seiner Firma, ein angesehener, ja sogar der beste Horizontalfräser gewesen sei. Ein Hochqualifizierter Facharbeiter, der voll im Leben und Beruf stand. Das Schicksal hat ihm beide Beine weggerissen, als er erfahren musste, dass seine Frau ihn schon seit Monaten mit einem anderen Mann betrog. Die darauf folgende Schlammschlacht um Haus, Eigentum und Kinder, diesen Scheidungskrieg konnte er nicht überwinden. Er zerbrach in den folgenden Wochen zunehmend, trank viel, arbeitete schlecht, zeitweilig überhaupt nicht und wurde als Resultat dieser Entgleisungen vom Arbeitgeber gekündigt. Sein sozialer Abstieg war somit nur noch eine Frage der Zeit.
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Ich frage mich, wie kann es sein, dass solch ein Mensch nicht die Kraft aufbringt sich selbst wieder aufzurichten? Sicherlich eine schwere Frage, auf die es so schnell keine richtige Antwort geben wird. Ist es nicht furchtbar, wie das Leben von einem Moment auf den anderen ohne Sinn erscheint, dass der betroffene nur noch diesen einen Ausweg "ALKOHOHL" sieht um seine Traurigkeit und Hilflosigkeit zu unterdrücken? |
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Die Zeit heilt alle Wunden....aber wie lange dauert diese Zeit? |
| Die Seele dieser Menschen hat eine große Wunde und wird mit der Zeit weiteren Verletzungen preisgegeben. Der Argwohn ihrer Mitmenschen ist ihnen gewiss, denn wer weiß schon warum ein Penner, wirklich ein Penner ist? Ich denke, freiwillig geht kein Mensch solch einen Dornenweg. Wer kennt schon die Gedanken eines "Penners" was er fühlt und empfindet, bei den Blicken seiner Mitmenschen. Wer möchte solch ein Schicksal tragen? Ich denke jeder von uns würde vor so einem Schicksal erschrecken. Solche Menschen haben die Sicherheit verloren, in der wir noch Leben, trotz allem Kummer den auch wir in unserem Leben erfahren müssen. |
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Warum? Wofür werde ich bestraft? Warum darf mein Kind nicht weiterleben? |
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| Ich glaube jeder von uns hat in den letzten Tagen, Wochen und Monaten die Bilder noch vor Augen wo Kinder Opfer von sexuellen Überfällen mit Tötungen wurden. Letztes aktuelles Beispiel ist der Mord an dem 2 jährigen Tim aus Elmshorn. Hinzu kommen die immer wieder neuen Berichte von Verkehrsunfällen mit Beteiligung junger Menschen, die nach einem Discobesuch oder aber in Freude des bestandenen Führerscheins sich mehr zutrauen, als sie in der Lage sind zu bewältigen. Grausame Szenen von zerstörten Autos flimmern für eine kurze Weile vom TV durch unsere Wohnzimmer. Kaum einer bemerkt welche Tragik, welch ein Schicksal hinter solchen Unglücken steht. Meine Meinung ist, der Tod eines Kindes ist das härtesten Schicksal, dass einem Menschen treffen kann. Ohne wenn und aber brechen hier alle seelischen Grundsätze zusammen, dass ist auch noch heute bei mir so, auch wenn ich vom überleben der Kinderseele fest überzeugt bin. Es gibt keinen Tod, dennoch bin ich davon überzeugt, dass diese seelischen Wunden niemals verheilen werden!! |
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Die zurückbleibenden Eltern verharren in ihrer tiefen Trauer fernab jeglicher Lebensqualität. Wie soll man jetzt noch weiterleben? Die zahlreichen Erinnerungen die tag-täglich auf die trauernden Eltern, Verwandten und Freunde einströmen vermehren nur noch den Schmerz über den Verlust, der durch nichts zu ersetzen ist.
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Eltern igeln sich in ihren Wohnungen ein, wollen mit der Außenwelt nichts mehr zu tun haben, weil der Verlust des Kindes sogar Gedanken frei macht, seinem eigenem Leben ein Ende zu setzen, weil alles so sinnlos erscheint. Selbstmordgedanken sind sogar befreiende Momente, weil hier der Sehnsucht nach dem verstorbenen Kind eine Tür geöffnet wird, die allen Kummer, alles Leid entfliehen lassen. Endlich wieder sein Kind spüren, endlich wieder die alten Unannehmlichkeiten wiederhaben, die man gestern noch an ihnen bemängelte. Welche Perspektiven sollten für die Zukunft sichtbar werden, um wieder neuen Lebensmut zu erlangen, ohne mein geliebtes Kind?
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| Schicksalsschläge sind also für jeden Menschen eine Prüfung, die mit keiner anderen Erfahrung gleichzusetzen ist. Sich wieder aufrichten, wieder ein lebensfähiger Mensch zu werden ist von großer Wichtigkeit. Doch wie soll man dieses Ziel erreichen, welche erneute Hürde muss erklommen werden, damit die Seele Ruhe findet? Kann hier die Jenseitsforschung weiterhelfen? Sicherlich ist es tröstlich, wenn verstorbene Kinder sich über das Tonband oder über ein gutes Medium melden können, um den Trauernden Signale ihrer Existenz aus dem Geistigen Reich zu übermitteln. |
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Was sagen die Lichtboten aus den Geistigen Sphären über das Leid und das Schicksal? |
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MA-Protokoll "Die Macht der Gedanken" - Seite 21
Niemandem wird mehr aufgebürdet, als seine Schultern tragen können.
MFK-Protokoll "Politik, für wen?" - Seite 18
Befreit Euch von der Furcht!
Keine Aufgabe, die Euch gestellt wird, wächst über Euch hinaus. Es gibt keine Schwierigkeit, die nicht gemeistert werden kann.
Wenn Ihr Euch mit einer Atmosphäre des reinsten Vertrauens umgebt, werdet Ihr alle KRÄFTE anziehen, die Euch helfen, die Euch führen und die Euch unterstützen können.
MA-Protokoll "Sterbezeitpunkt - Schutzpatron" - Seite 4
Und das ist das Wichtige: zu erkennen, daß in allem und hinter jedem - und sei es noch so schrecklich - eine positive und wirksame Wirkung steht, die dazu dient, das Wachstum Eurer Seele und Eurer Göttlichkeit zu festigen und zu beschleunigen.
MFK-Protokoll "Wissenschaft, Technik und Kunst" - Seite 10
Frage : Warum haben gute Menschen oft so viel zu leiden, während es den schlechten Menschen meistens sehr gut geht?
AREDOS : Die besseren Menschen befinden sich auf einer höheren Entwicklungsstufe, während die ungeläuterten Menschen ein niedrigeres Niveau einnehmen. Das hat natürlich zur Folge, daß der bessere Mensch auf diesem Läuterungsplaneten in eine höhere Stufe des Lebens kommt. Doch die höhere Lebensstufe oder Schulklasse verlangt von ihren Schülern weit größere Mutproben, mehr Geduld und größeres Wissen und Verständnis, als es in einer niederen Klasse der Fall ist.
Ihr dürft nicht nach dem materiellen Wohlstand urteilen, sondern nach der erlangten Reife einer Seele.
Jene Menschen, welche viel zu leiden haben, werden geistig viel schwerer geprüft, so daß sie weiter vorwärts kommen als andere. Leider ist es jedoch so, daß viele Menschen nicht erkennen, daß sie vom Geistigen Reich für würdig befunden worden sind, eine härtere Schicksalsprüfung zu bestehen. In einer Schule ist es auch nicht anders. In den höheren Klassen wird weit mehr verlangt.
Es kommt also darauf an, nicht nach anderen zu schauen und sich über deren hohen Lebensstandard zu wundern und sie zu beneiden, sondern selbst zu erkennen, daß sie jenen geistig überlegen sind und durch die göttliche VORSEHUNG bevorzugt sind.
Das irdische Leben ist ja eine Vorbereitung für das GROSSE DASEIN in der wirklichen Welt des unsterblichen Geistes. Jene Menschen, auf welche das Füllhorn Fortunas ausgeschüttet wurde, haben noch nie eine geistige Erkenntnis gewonnen, noch einen Fortschritt erzielt, der sie für das zukünftige Leben im Geistigen Reich reifer gemacht hat
Frage : Sind schwere Krankheiten auch eine solche Prüfung für die Seele?
AREDOS: Nein, solche Krankheiten des Körpers sind nicht von GOTT gewollt. Sie entstehen aus der Dualität der SCHÖPFUNG. Aber sie entstehen auch durch das eigene Verschulden der Menschheit. In den meisten Fällen hat die Menschheit den natürlichen Schutz verloren, das heißt, die natürliche Abwehrstoffe gegen gewisse Krankheiten sind verloren gegangen. Ebenso sind alle Unfälle nicht GOTTES WILLE, noch SEIN Verschulden. Doch der Mensch soll sich dagegen schützen. Das ist seine Aufgabe!
MFK-Protokoll "Reinkarnation" - Seite 3
Wer nichts auf dieser Erde lernt, der wird auch nur einen sehr schlechten Platz im Geistigen Reich einnehmen.
Das Erdenleben ist deshalb eine große Bewährungsprobe. Je härter der Mensch vom Schicksal angefaßt wird, um so mehr wird er seinen Widerstand zeigen und wenn er als Sieger hervorgeht, wird er für andere Aufgaben gewappnet sein. Ein ständiger Kampf mit den Widernissen des Lebens schleift die Waffen. Große Männer haben meistens ihren Lebenskampf bestehen müssen. Es werden keine Erkenntnisse verschenkt, sie müsse n erarbeitet werden. Wer aber glaubt, daß das Glück seine Glückskinder aussucht , der ist im Irrtum.
Jeder Mensch ha t die gleichen Chancen. Es ist nur unterschiedlich, in welcher Form und zu welchem Zeitpunkt die Chance an den Menschen herantritt. Es kann sogar in einem anderen Erdenleben sein. Wer heute auf Erden ein Millionär ist, der kann in einem anderen Dasein ein bedauernswerter Armer sein. Die Bewährung ist entscheidend, den n sie bestimmt die Reife.
Ihr habt keinen Grund, auf den Lebensstandard Eurer Mitmenschen mit Neid zu sehen; denn er is t nicht entscheidend für den Stand der inneren Reife. Es gibt Menschen, die unter primitiven Verhältnissen hoch menschlich bleiben. Es gibt aber auch Menschen, die im Wohlstand verkommen.
Es kommt immer auf die innere Haltung des Menschen an!
Vor allem ist es wichtig, daß der Mensch einen inneren Auftrieb hat. Er muß nach oben streben. Er muß den festen Willen haben, trotz aller Gefahren und Widerstände ein fortschrittlicher und guter Mensch zu sein. Wer in den "Himmel" kommen will, der muß sich selbst nach OBEN bemühen, er muß nach dem Himmel, das heißt nach geistigen HÖHEN streben.
Es gibt aber auch Situationen, die durch den Mitmenschen ausgelöst werden. Es kann sein, daß der eine oder andere mit seinem Mitmenschen nicht harmoniert, weil dieser ein Bösewicht ist. Er kann seinen Mitmenschen heranziehen und ihm die Hölle bereiten. Auch in solchen Fällen heißt es Haltung zu bewahren.
Der Umgang mit anderen Menschen ist ebenfalls eine Prüfung, in der sich der Prüfling bewähren soll. Er soll sich nicht herabziehen lassen, auch wenn die Angriffe auf ihn sehr negativ sind. Wer abrutscht, der ist noch nicht reif!
Viele Menschen sind verbittert und bösartig, weil sie dazu gebracht worden sind. Aber im Grunde genommen sind sie große Versager, weil sie sich haben gehen lassen. Sie haben zwar Widerstand gezeigt, aber in negativer Form.
Es ist die hohe Aufgabe des Menschen, sich aus dem Haß herauszuhalten! Es darf nicht sein, daß der Mensch in seinen harten Bewährungsproben versagt und den gleichen negativen Weg einschlägt, der ihm von anderer Seite aus gezeigt wird.
Man darf niemals vergessen, daß man ein Mensch ist und dieses Menschsein ist zugleich die höchste Verpflichtung, die es auf der Welt gibt, ja, sie ist für das ganze Universum maßgebend. Mensch sein heiß, sich GOTT nähern. Das kann nur durch eine ständige Bewährung geschehen. Das Leben is t mehr, als nur eine vorübergehende Gastrolle auf dieser Erde!
MA-Protokoll "Der Mensch und der Sinn seine irdischen Lebens" - Seite 19
Frage : Gibt es festgelegte Wende- und Entscheidungspunkte im Leben, an die der Mensch zwangsläufig durch geistige WESENHEITEN geführt wird, um seinen Lebensauftrag zu erkennen und Karma abtragen zu können?
EUPHENIUS : Es ist durchaus möglich, daß eine Seele ihren wahren Lebensgrund hier auf Erden nicht erkennt. In solchen Fällen ist es durch Einwirkung von WESENHEITEN möglich, solch eine Seele wachzurütteln. Es kann sein, daß durch äußere Signale versucht wird, ihr einen Spiegel vorzuhalten. Dieses sind Situationen, in denen die Seele ihren wahren Auftrag nicht erkannt hat, obwohl dieser vor der Geburt vereinbart wurde. Ihr habt deswegen einen SCHUTZPATRON und einen GEISTFÜHRER bei Euch, welche diese Aufträge übernehmen.
Frage : Wie soll der Mensch das wissen und erkennen, da er sich doch nach seiner Geburt an nichts mehr erinnern kann?
EUPHENIUS : Viele beginnen bei Schicksalsschlägen, wenn sie sehr in Notsind, sich zu besinnen, oder wenn sie zur Ruhe gekommen sind, um sich selbst zu hinterfragen. Sie suchen Trost im Gebet, was sie jahrelang nicht getan haben. Sie suchen Trost in einer Glaubensgemeinschaft. Sie beginnen sich mit sich selbst auseinanderzusetzen und führen einen sprachlichen Dialog mit ihrem Inneren. Von dort bekommen sie IMPULSE, die ihnen Erkenntnisse bereiten und über die sie sich Gedanken machen und sich auseinandersetzen mit ihrer Situation. Zum Beispiel kann eine Krankheit bei vielen Menschen eine totale Wandlung ihrer Lebenseinstellung bewirken. Dieses sind Verrückungen in ihrem Lebensrhythmus, damit sie zum Stillstand kommen, zur Ruhe, um dann zu erkennen, was die Krankheit ihnen sagen will: welcher Sinn steht dahinter und welche Forderung. Dadurch ist es häufig möglich, solchen Seelen eine Tür zu öffnen, damit sie beginnen, für sich Veränderungen zuzulassen.
MFK-Protokoll "Reinkarnation" - Seite 41
Meine Freunde, glaubt mir, es ist keine Strafe, wiedergeboren zu werden! Oh nein, das Lebenin Fleisch und Blut ist auch etwas Wunderbares und GOTT wird deswegen auch niemals das materielle Dasein aussterben lassen.
Es ist auch keine Strafe, wenn man kränkelt!Es liegt an jedem von euch selbst, wie er seinen Charakter überwindet, denn nur so wird er glücklich und zufrieden auf dieser Welt.
Es sind gar oft viele Gründe im Hintergrund, welche eine Reinkarnation notwendig machen.
Wenn einer von euch glaubt, daß er auf Erden leidend ist, weil er keine positive Seele war, so irrt er sich. Die Gründe sind oft von eigenartiger Bedeutung, sie brauchen denjenigen nicht selbst betreffen, sondern seine Umgebung soll manchmal daraus lernen. Es gibt aber auch Fälle, wo der große Negative seine Hand im Spiel hat, deshalb sind diese Leiden keine Strafe - jedenfalls keine von GOTT!
MFK-Protokoll "Der persönliche Schutzpatron" - Seite 1
Vorwort des Herausgebers:
............. Es ist dem SCHUTZPATRON nicht möglich, jede Gefahr abzuwenden. Manches ist vorbestimmt
oder karmisch bedingt. Man kann im Leben durch Prüfungen am meisten wachsen und deshalb verläuft auch alles nicht so einfach wie man es sich vielleicht wünscht. Der Schutzpatron kann viele Dinge voraussehen und versucht stets seinen Schützling behutsam zu führen, so daß viele Dinge nicht geschehen. Doch inwieweit hört man auf die leise Stimme, wenn man nicht einmal daran glaubt? ..................
MA-Protokoll "Süchte" - Seite 26
Worte von WHITE EAGLE:
Wenn die Umweltbedingungen Deines Lebens unangenehm sind, dann forsche tief in Dir selber, und Du wirst vielleicht finden, daß etwas in Dir Disziplin und Korrektur benötigt. Du wirst in diejenigen Umweltbedingungen hineingestellt, die Deine Seele am dringendsten benötigt, damit die rauhen Kanten abgeschliffen werden. Wenn Du leidest, ist es schwierig einzusehen, auf welche Weise das Leid letztlich zum Guten führt. Alle Erfahrungen Deines Lebens haben einen Sinn. Wenn sie Dein geistiges Verständnis klärt, wirst Du verstehen, wie der Pfad, den Du nicht gehen wolltest, in Wirklichkeit eine neue Gelegenheit darstellte, die Dir geboten wurde. Du benötigst viel Geduld, um dies zu erkennen. Lerne, Deinen Bruder nicht nur zu lieben, sondern auch zu achten, denn er trägt, wie Du, den GOTTESFUNKEN in sich. Achte das GÖTTLICHE in ihm, und richte nicht. Übe Bruderschaft in Deinem persönlichen Leben. Strebe immerzu nach Harmonie und lerne, Böses durch Gutes zu überwinden. Rede nicht über Deine Krankheiten und Konflikte, sondern versuche, sie im milden Licht des CHRISTUSGEISTES aufzulösen.
MA-Protokoll "Sterbezeitpunkt - Schutzpatron" - Seite 4
Und das ist das Wichtige: zu erkennen, daß in allem und hinter jedem - und sei es noch so schrecklich - eine positive und wirksame Wirkung steht, die dazu dient, das Wachstum Eurer Seele und Eurer Göttlichkeit zu festigen und zu beschleunigen.
MA-Protokoll "Terroranschlag in den USA" - Seite 6
Worte von WHITE EAGLE für den folgenden Tag:
Bitte, daß Du es erlernst, den WILLEN GOTTES anzunehmen, denn Du weißt, SEINE ABSICHTEN sind gut und SEINE GEDANKEN weise, obschon sie Dir zeitweilig verborgen scheinen. Was Dir zuerst als bitteres Los erscheint, wird sich zur gegebenen Zeit als eine neue Gelegenheit erweisen; denn durch Deine Enttäuschungen und Schmerzen werden die Samenkörner für eine geistige Ernte ausgestreut.
MFK-Protokoll "Unsere Belehrungen für Euch" - Seite 26
Frage : Lenkt GOTT die Schicksale der Völker?
AREDOS : Nein, sie werden durch das Verhalten der Menschen bestimmt! - Doch GOTT unterrichtet den Menschen, soweit sich dieser unterweisen läßt. Dafür hat ER SEINE göttliche ORGANISATION. Dafür hat jeder Mensch einen geistigen SCHUTZPATRON zur Seite.
Der Mensch hat volle Selbstentscheidung und trägt auch deshalb dieVerantwortung für diese Welt!
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Schicksal nach einem festen Plan? |
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Denken wir jetzt einmal genauer über das Schicksal nach kommt die Frage auf, ist Schicksal vorprogrammiert und verläuft nach einem festen Plan? Müssen Schicksalsschläge sein, damit unsere Seele lernt und wenn ja, wer bestimmt diesen Plan? Ist es Gott der diesen Plan festschreibt für unser Leben. Ist Gott es, der den einen Menschen glücklich macht und den anderen unglücklich?
Viele Erklärungen und Antworten könnt ihr aus den Psychowissenschaftlichen Protokollauszügen entnehmen, lasst mich aber dennoch ein paar eigene Gedanken hinzufügen.
Wenn ich die kirchliche Lehre als Maßstab annehme, hat Gott alles geschaffen, er belohnt und bestraft, er macht gut und böse, er erschafft gesunde und kranke Menschen und wir können seinen Willen dabei nicht erkennen. Nehme ich nun aber im Gegensatz die Karmalehre und betrachte sie aus ihren Augen, hat der Mensch sich durch seinen freien Willen eine Zukunft gebaut, für die er selber verantwortlich ist. Folglich können wir Gott nicht für Unfälle, Krankheiten und Schicksalsschläge verantwortlich machen.
"Gott schafft nur Gutes"
Wir haben von ihm einen materiellen Körper geschenkt bekommen, damit wir in ihm unsere Belastungen der vielen Vorleben ablegen können. Sind folglich Fragen nach Krankheiten und Schicksalsschlägen unnütz? Stellen die verschiedenen Lebenssituationen, egal ob es uns gut oder schlecht geht, die beste Gelegenheit dar unser Karma abzubauen?
Meiner Ansicht nach, muss der Mensch durch Schicksalsschläge zur Erkenntnis kommen, was um der Wahrheit gerecht zu werden, auch mir nicht immer leicht fällt. Schicksale und Krankheiten als Möglichkeit einer Karmaauflösung zu akzeptieren, ist hier auf der Erde mit den wenigen Erkenntnissen die wir/ich besitzen sehr belastend.
Gehe ich jetzt noch einen Schritt weiter kann ich sagen, wenn der Mensch seine Lernaufgabe nach Schicksalsschlägen immer noch nicht verstanden hat, geht das Schicksal weiter mit Krankheiten und Unfällen, die trotz allem Übel zum Nachdenken anregen sollen und ein Lernprozeß darstellen. Nichts geschieht im Universum aus Zufall, eine Ursache ist immer irgendwann gesetzt worden und verlangt nach dem Prinzip von "Ursache und Wirkung" nach einer Auflösung. Könnte es dann möglich sein, dass der Tod tatsächlich eine Gnade ist, denn der Tod schützt uns davor weiterhin negative Belastungen und schlechtes Karma in unseren Seelenkörper aufzunehmen.
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Gerne würde ich mit Euch über diese Thema im Forum diskutieren und Eure Meinung zum Thema Schicksal hören. |
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Hermann
@ ein herzliches Dankeschön an Erni für die Zusammenstellung der Protokollauszüge

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