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Wer Sorgen hat, hat auch Likör, frei zitiert nach Wilhelm Busch's "Frommen Helene" weiß ein mancher, dass Sorgen einem schon ganz hart zusetzen können. Sorgen können den Alltag dermaßen beeinflussen, dass Trost und Zuversicht im Alkohol gesucht werden, weil ja nach ein paar Schlückchen aus der Flasche, die Welt schon gar nicht mehr so garstig ausschaut.
Frei nach dem Motto "Guten Morgen liebe Sorgen, seid ihr auch schon alle da?" hat auch Jürgen von der Lippe schon vor Jahren, ein wohl nicht ganz so ernst gemeintes Lied veröffentlicht, über das ich heute noch schmunzeln muss. Sein Lied hat trotzdem eine größere Bedeutung, als es vielleicht beim ersten Anschein zu erkennen sein mag.
Sorgen macht sich jeder Mensch mal mehr mal weniger. Natürlich hängt, dass sich Sorgen machen, auch von jedem einzelnen Menschen selber ab. Es gibt Menschen die sorgen sich um nichts und andere wieder sorgen sich um alles, was nur möglich ist. Da klingen die Kleinigkeiten, ob die Brötchen beim Bäcker heute Morgen auch schön braun sind und ob man heute endlich mal als Erster ins Bad kann, eher harmlos.
Nein, Sorgen können zu einer Geisel werden und die komplette Lebensfreude zerstören, das beim Aufwachen am frühen Morgen schon die größten Befürchtungen Wahrheit werden können.
Ist sich Sorgen machen, denn nur ein psychisches Problem oder welch größerer Zusammenhang lässt uns immer wieder in Sorgen verfallen? Denn wer will ernstlich behaupten sich nicht im alltäglichen Leben zu sorgen?
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Es gibt nun zwei verschiedene Kategorien von Sorgen, die, die wir beeinflussen können und die, auf die wir keinen Einfluss haben. Wir können vorausdenken und haben damit die Möglichkeit uns die verschiedensten Ereignisse auszumalen. Das fängt, wie oben beschrieben mit dem simplen Frühstücksbrötchen an und endet meisten am Abend, was wohl Morgen an Ungemach auf einen zukommen könnte. Ich sage hier bewusst könnte, denn wer weiß schon so genau wie und was morgen alles auf einen zukommt?
Unsere Vorstellungskraft kann also die tollsten Dinge entstehen lassen, auch dass was gar nicht existiert. Ein kluger Mann hat einmal gesagt, er hätte sich 99% seiner Sorgen sparen können, weil sie nie eingetreten sind. |
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Es stellt sich deshalb die Frage, was sind eigentlich Sorgen und warum machen wir uns Sorgen um Dinge, die wie nicht beeinflussen können? Sorgen sind Gedanken und Vorstellungen, die um bestimmte Dinge und Ereignisse kreisen, die auf uns zukommen. Durch diesen Vorgang des Sorgens gaukelt unser Gehirn uns die absurdesten Geschehnisse vor, die so .....vielleicht niemals eintreffen können. Wir versetzen uns selbst in Angst und Schrecken, weil wir der Regisseur unserer eigenen Fantasien sind. Nach wissenschaftlichen Erkenntnissen kann unser Gehirn nämlich nicht unterscheiden, ob wir uns nur etwas ausmalen oder ob es wirklich passiert. Durch dieses eigene Hauskino versetzen wir uns in einen Zustand, der uns krank machen kann. Der sich Sorgende leidet unter Stoffwechselstörungen, Konzentrationsschwäche, ja viele bekommen sogar ernste organische Krankheiten, wie Herz, Magen und Darmprobleme.
Da also das Sorgen in den häufigsten Fällen ein Kopfproblem ist, versetzen wir unseren Körper in einen Alarmzustand der oftmals eine Puffer braucht und das ist in vielen Fällen der Alkohol. Versucht man seine Sorgen in Alkohol zu ertränken, gaukeln wir uns aber im Zustand des übermäßigen Alkoholgenusses wiederum Dinge vor, die so niemals richtig sind. Tatsache ist, dass sich im Alkoholrausch viele Sorgen verflüchtigen oder gar nicht mehr so schlimm sind, wie sie noch vor ein paar Bierchen waren.
Sicherlich gibt es aber auch Situationen im Leben, die es verdienen, sich Sorgen zu machen. Sorgen um die Arbeitsstelle, um die Gesundheit, um die Familie, usw.
Sind diese Sorgen also sinnvoll? Meiner Ansicht nach ja, denn Sorgen können uns auch davor behüten in unnötige Gefahren zu gelangen. Sie behüten uns davor blauäugig zu sein, und Blindlinks in eine Katastrophe zu geraten. Schädlich dagegen sind Sorgen, die uns dazu verleiten, übertriebene und unwahrscheinliche Gefahren als real einzureden und im nachhinein stellt sich die befürchtete große Gefahr als Kleinigkeit heraus. Oftmals ist es sogar der Fall, dass sich Menschen aus Prinzip um etwas Sorgen machen, damit im nachhinein alles gut verläuft. Meist ist aber das Gegenteil der Fall, denn, um so mehr wir uns mit einer Sorge beschäftigen, um so größer die Chance, dass sie eintrifft. |
Sich übermäßig sorgen kostet uns also Energie und Energieentzug ist schädlich, sodass Krankheiten wie Depressionen entstehen können. Das Internet ist voll von Foren, wo sich die Mitglieder austauschen, um sich von ihren lästigen Sorgen zu befreien. Verzweifelt wird nach Rat und Hilfe gesucht, um endlich seine Sorgen, beiseite schieben zu können. Hier ist guter Rat teuer, denn wer kann schon ernsthaft von sich behaupten, sich niemals Sorgen zu machen? Sorgen sind gleichfalls Gedanken und diese wiederum kreisen in den Köpfen rastlos herum und erzeugen einen Zustand der Ratlosigkeit, was in welchem Falle den nun zu tun sei.
Unsere Sorgen haben es mittlerweile soweit gebracht, dass sich zahlreiche Autoren mit der Problematik des sich Sorgens befasst haben und zahlreiche Bücher den Weg in ein sorgenloses Leben garantieren. Doch ist das alles so einfach? |
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Das wohl bekannteste Buch "Sorge Dich nicht - lebe!", dass sich mit einem sorgenfreien Leben befasst, hat wohl Dale Carnegie geschrieben.
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Auf den Lichtkreisseiten kann man einzelne Zitate des Buches nachlesen, die einen ersten Eindruck des Buches ermöglichen. |
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Um es nochmals klarzustellen, Sorgen sind dort hilfreich, wo sie uns vor Fehlern schützen. Sorgen, die uns die Kräfte rauben, sind nicht hilfreich für uns. Deshalb sollte man bei einem aufkeimenden Sorgengedanken, sofort für sich selbst analysieren, ob diese Sorgen hilfreich sind oder nicht!
Eine Gedankenreinigung, sprich eine Gedankenhygiene schützt uns vor unnötigen negativen Gedanken. Ratsam wäre es, sobald ein negativer Gedanke aufkeimt sich geistig von diesen schädlichen Gedanken/Sorgen zu befreien, indem man seine Konzentration, auf die schönen Dinge des Leben steuert. Sicherlich kein einfaches Unterfangen, aber dennoch praktikabel, wenn man es denn wirklich will. Mit seinen Sorgen und Gedanken sollten wir wählerisch umgehen, das heißt, wir sollten nicht jeder Sorge einen Nährboden verschaffen. Im Klartext heißt das, sich so gut es eben geht, nicht mit negativem Gedankengut zu befassen.
Sich Sorgen zu bereiten hat dementsprechent auch erheblich damit zu tun, welche Informationen wir jeden Tag in uns aufnehmen. Negative Meldungen in den TV - Nachrichten, brutale Filme, schlechte Bücher, sowie Artikel in Zeitschriften veranlassen uns negatives Gedankengut aufzunehmen, mit denen wir uns seelisch befassen. Wir sollten also wählerischer sein mit dem was wir geistig aufnehmen, denn schließlich essen wir auch nur das, was schmeckt, oder?
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Also warum pusten wir unsere Sorgen nicht einfach weg? Wie viele Menschen sind unglücklich, weil sie ständig besorgt sind? Viele Menschen, so hat es den Anschein, sind darauf programmiert sich Sorgen zu machen, egal warum und worüber. Dies ist nicht zu verleugnen, denn die zahlreichen psychologischen Praxen können über Arbeitsmangel nicht klagen. Die Vorstellung, dass jeder seinen Psychiater braucht, ist schon vor Jahrzehnten aus den USA hier nach Europa übergeschwappt, denn so wurde das "Auf der Couch liegen" immer populärer. Die Eigenvernunft bleibt hier wohl auf der Strecke, das ist hier wohl einer der Hauptgründe. Sorgen sind Stolpersteine in unserem Leben die blockieren und diese heißt es zu erkennen lernen. |
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Natürlich bereitet das Leben auch Sorgen, die vollkommen berechtigt sind. Die Auswahlpalette scheint hier schier unendlich zu sein. |
Sorgen um die Gesundheit
Sorgen um den Arbeitsplatz
Sorgen um die Familie und die Kinder
Sorgen um das liebe Geld
Sorgen um die Zukunft
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Aus dem Stegreif habe ich hier einmal die mir am wichtigsten alltäglichen Sorgenmuster aufgelistet, die sich natürlich speziell auf den einzelnen Menschen noch erweitern ließen. Das zahlreiche Menschen dementsprechend ihre Zuflucht auch im Alkohol suchen und finden, zeigt auf, wie wenig wir Menschen doch eigentlich über uns selber wissen. Diejenigen die sich mit Esoterik und Spiritualität befassen, wissen, dass alles einen tieferen Hintergrund hat, dies trifft auch auf die Sorgen zu. Dennoch, auch ich selbst kann mich natürlich nicht davon Freisprechen, sorgenfrei durchs Leben zu gehen. Nein, das wäre nicht die Wahrheit und auch meiner Ansicht nach nicht erlebbar.
Sorgen macht sich jeder Mensch und gerade deshalb sollte jeder darauf achten, wenn er sich sorgt, dass er sich bewusst sorgt, denn Sorgen machen ist ok.
Gerade in puncto Sorgen um die Familie und Kinder weiß jeder, dass Krankheiten und Unfälle ein harmonisches Familienleben jäh zerstören kann. Was sagen nun die Psychowissenschaften zum Thema "Sorgen"?
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Frage : Warum läßt GOTT auf dieser Erde so viel Leid geschehen? |
AREDOS : Die Menschheit verschuldet das Leid selbst!
Diese Menschheit muß laufend vor schwere Probleme gestellt werden, damit sie gezwungen wird, über ihr Leid nachzudenken. Nur so kommen die meisten Menschen am Ende ihres Erdendaseins dahinter, daß GOTT und SEIN REICH existieren. |
Frage : Es gibt Menschen, die sich um alles Gedanken machen. Ist so etwas krankhaft? |
LUKAS : Nein. Ein irdischer Mensch, der nicht mehr denkt, ist tot. Nur durch ständiges Gedankentraining und Gedankenhygiene wird es Euch möglich zu erkennen, was Ihr das nächste Mal besser nicht denkt, bzw. durch positive Gedanken neutralisiert.
- Bittet darum, daß Eure Gedanken, die der Erde und dem Leben schaden, neutralisiert werden. Wenn Ihr nicht darum bittet, wird auch nichts geschehen!
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Einwand : Es soll aber Menschen geben, die durch ein zuviel an Gedanken ihren Körper krankgemacht haben. |
LUKAS : Dann hatte der betreffende Mensch negative, zwanghafte Gedanken. Manche Menschen steigern sich in ihre Gedankenwelt hinein und üben keinerlei Kontrolle – und das ist deren Problem. Der GEDANKENÄTHER macht mit ihnen was er will, doch eigentlich sollte es umgekehrt sein. |
Frage : Warum entstehen Lebensängste? |
LUKAS : Weil ein gesundes geistiges Fundament, die Basis für eine gesunde Psyche fehlt. Die Frage müßte lauten: Warum hat die Seele eine so dünne Decke der Stabilität, daß sie einzustürzen droht. Das ist die Kernfrage! Die Suche nach den Ursachen nämlich und diese müssen nicht im momentanen Leben zu finden sein. Helfen würden hier Regressionssitzungen, die von anerkannten Spezialisten durchgeführt werden |
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Der Schlüssel zum Lebenserfolg heißt folgedessen Gottvertrauen. Sorglosigkeit heiß demnach nicht auf rosa Wolken zu schweben und vor jedem Problem mit geschlossenen Augen zu verweilen. Nein, Probleme sollen uns nicht tatenlos machen, sondern Ansporn dafür sein, weiter mit offenen Augen durch's Leben zu gehen. Probleme und Sorgen werden uns immer wieder begegnen, doch sich sorgen hilft niemanden. Doch wie erreichen wir Sorglosigkeit, wenn nicht im Vertrauen an Gott und seine geistige Welt. Sie kann uns helfen auch die schwersten Stürme des Lebens unbeschadet zu meistern. Sorgen machen nie etwas besser sondern alles schlimmer. |

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Sorglosigkeit erlangt der Mensch durch festes Vertrauen in die liebevolle Fürsorge und allmächtige Hilfe Gottes. |
Sorgen führen in den Teufelskreis schrecklicher Nöte. Je mehr ein Mensch sich um jemanden oder etwas sorgt, desto mehr erkrankt er. Sorgen sind häufig die Ursache verschiedenster Krankheiten. |
Wer sich sorgt, mißachtet das Wort Vertrauen. |
Entnommen aus dem Buch "Wonach du streben solltest" Th. Busse |

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